Genf hat alles, was man sich nur wünschen kann.

Kaspar Schertenleib hat in Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Schweden studiert. Jetzt arbeitet er als Key Account Manager bei L’Oréal in Genf: Job und Stadt passen einfach perfekt für ihn. Im Interview erzählt er, was L’Oréal und Genf zu bieten haben.

1: Erzähle mir etwas über deinen Hintergrund, dein Studium und wie es dazu kam, dass du bei L’Oréal zu arbeiten begonnen hast.
Nach etwa zwei Jahren Berufserfahrung als Account Manager in der Verpackungsbranche habe ich mein Studium in „International Business Management“ an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Basel in der Schweiz begonnen. Das ist ein trinationales Programm mit Studienaufenthalten in Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Ab der zweiten Hälfte des Studiums habe ich mich dann entschieden, in Schweden an der Mälardalens Högskola und Uppsala Universitet weiter zu studieren und meinen Bachelor dort abzuschliessen.
 
Deshalb habe ich nicht nur drei Sprachen, Länder und Kulturen erlebt, sondern sogar vier. Die Art des Studiums und meine daraus erworbenen Fähigkeiten haben mich perfekt für meine angestrebte Karriere vorbereitet. Meine Ambitionen waren immer, in einem renommierten weltweit agierenden Unternehmen zu arbeiten, wo ich diese Internationalität leben kann.
 
Key Account Management hat mich schon seit meinen ersten Arbeitserfahrungen während meiner kaufmännischen Ausbildung interessiert, vor allem die beiden Faktoren „Interesse am Vertrieb“ und „Internationalität“. Ich habe dann ganz spezifisch solche Stellen in der Schweiz gesucht. Glücklicherweise hat L’Oréal ein entsprechendes Praktikum in Genf angeboten. Durch diese Möglichkeit und meine Offenheit, auch in der Romandie Berufserfahrung zu sammeln, hatte ich die Chance, als Junior Key Account Manager meine Karriere bei L’Oréal zu starten.
 
2: Bitte vervollständige folgenden Satz: “L'Oréal ist ein Ort für …”
Kreative, selbständige und offene Leute.
 
3: Die Beauty-Industrie erscheint von aussen für Frauen attraktiver. Aus welchen Gründen hast du dich für eine Karriere in dieser Industrie entschlossen?

In erster Linie wollte ich Karriere in der FMCG-Branche machen und das möglichst in der Schweiz. Deshalb habe ich spezifisch nach Stellenangeboten in diesem Umfeld gesucht und mich mit der Branche und den in der Schweiz tätigen Unternehmen auseinandergesetzt. Dadurch bin ich auf L‘Oréal gestossen. Mir wurde sehr schnell klar, dass das Unternehmen mit seinem einzigartigen weltweiten Produktportfolio den Beautymarkt mitbestimmt und gestaltet. Wer also L’Oréal als Arbeitgeber ablehnt, weil die Zielgruppe von Make-Up- oder Skincare- Produkten hauptsächlich Frauen sind, verpasst die Chance, in einer der dynamischsten und innovativsten FMCG-Firmen der Welt zu arbeiten. Im Gegensatz zu Männern sind Frauen oft jeden Tag in Kontakt beispielsweise mit Make-Up. Deshalb haben Männer eine andere Ansicht über Projekte und Marketing-Entscheidungen. Das ist sehr bereichernd für das Business.

 

4: Welche Faktoren machen L’Oréal als Unternehmen erfolgreich und innovativ? Wie trägst du dazu bei?
Die Innovationskraft und Kreativität machen L’Oréal zu einem sehr erfolgreichen und modernen Unternehmen. Das spiegelt sich auf allen Ebenen wider. Beispiele sind die innovativen Produkt-Launches oder die Gestaltung der Büroräume. Wer bei L’Oréal arbeitet, trägt durch seine eigene kreative und innovative Art dazu bei, das Business voranzutreiben. Als Key Account Manager ist es eine wichtige Voraussetzung, kreativ und lösungsorientiert zu denken und zu arbeiten. Die unternehmerische Kultur bei L’Oréal bietet genau die Rahmenbedingungen, um sich innovativ zu entfalten. 

5: Genf ist gelistet als eine der Top 10 Städte der Welt. Wie wirkt sich dies auf die Arbeit bei L’Oréal aus? Gibt es etwas, dass das Arbeiten in Genf aussergewöhnlich macht? 
Genf ist eine ganz besondere Schweizer Stadt: gar nicht und sehr schweizerisch zugleich, ein Meltingpot aus internationalen Arbeitgebern und –nehmern. In Genf spiegeln sich die Stärken der Schweiz wider: Eine sehr gute „schweizerische“ Infrastruktur kombiniert mit einem grossen internationalen Netzwerk. Auch kulturell gibt es immer viel zu entdecken in Genf. Für Sport- und Sonnenliebhaber ist der Lac Leman natürlich herausragend. Zum Wandern im Sommer oder zum Skifahren im Winter sind die Alpen oder das Jura weniger als eine Stunde entfernt. Für diejenigen, die gerne verreisen und die Welt entdecken möchten, bietet Genf einen der wichtigsten Flughäfen der Schweiz. Er ist ausserdem sehr schnell – in zehn Minuten - vom Zentrum aus erreichbar. 
 
Die vielen Annehmlichkeiten, die Genf zu bieten hat, wirken sich natürlich positiv auf die Arbeit aus. Genf hat alles, was man sich nur wünschen kann: eine top Infrastruktur mit nationalen sowie internationalen Verbindungen sowie ein breites Freizeitangebot für den Ausgleich neben der Arbeit.