Im Beauty Business gibt es spannende Jobs für Männer!

Thomas Tarantini hat während seines Betriebswirtschafsstudiums an den L’Oréal Business Games BRANDSTORM teilgenommen. Der Blick hinter die Kulissen bei L’Oréal hat ihm gezeigt, dass das Beauty Business sehr spannende Tätigkeitsbereiche bietet – auch für Männer. Im Interview erzählt er, was das für ihn bedeutet.

1: Erzähle mir etwas über deinen Hintergrund, dein Studium und wie es dazu kam, dass du bei L’Oréal zu arbeiten begonnen hast.
 
Direkt nach dem Gymnasium habe ich mein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen begonnen. Die Wahl fiel mir leicht, da ich in der Nähe gewohnt habe, die Uni einen guten Ruf genießt und meinen wirtschaftlichen Interessen entspricht. Mein Schwerpunkt war Marketing, aber ich habe auch Kurse im rechtlichen, volkswirtschaftlichen und finanziellen Bereich besucht. Neben meinem Engagement in verschiedenen Uni-Vereinen habe ich für das Ressort Kommunikation der Uni Texte geschrieben und dabei erste berufsrelevante Erfahrungen gesammelt.
 
Auf L’Oréal bin ich durch einen Workshop gestossen. Das Thema war «Digital Transformation» und das fand ich spannend! L’Oréal kannte ich natürlich bereits aus der Werbung. Allerdings hatte ich nie daran gedacht, einmal dort zu arbeiten, zumal der Unternehmenssitz im weit entfernten Genf ist. Das änderte sich grundlegend nach dem Workshop, der zugleich eine Kick-off-Veranstaltung für die L’Oréal Business Games BRANDSTORM war. In diesem Rahmen fand ein  intensiver Austausch mit Human Ressources bei L’Oréal statt. Der Blick hinter die Kulissen hat mich so begeistert, dass ich mich direkt beworben habe.  Mir wurde klar: Das Beauty Business hat auch spannende Jobs für Männer! Ich habe mich sehr gefreut, als ich nach diversen Interviews und dem Assessment-Center meine aktuelle Stelle im Marketing des Bereichs Haircare der Consumer Products Division in Genf antreten konnte.
 
2: Kannst du dich erinnern als du zum ersten Mal von “Brandstorm” erfahren hast? Was hast du dir damals gedacht? Was war die zündende Motivation teilzunehmen?
 
Von BRANDSTORM habe ich erstmals am beschriebenen Workshop an der Uni erfahren. Mein Interesse war schnell geweckt: die ansprechende Präsentation von L’Oréal und die in Aussicht gestellte enge Zusammenarbeit mit dem Unternehmen haben mich überzeugt. Ich hatte keine Ahnung vom Beauty Business. Das Thema «L’Oréal Men Expert» mit Fokus auf Millenials im digitalen Zeitalter fand ich jedoch super spannend! Im Workshop waren auch zwei gute Freunde von mir, die ebenfalls sehr am Thema interessiert waren. Gemeinsam entwickelten wir ein spannendes Projekt, das uns alle begeisterte. Wir waren mit Leidenschaft dabei, schließlich beurteilte L’Oréal selbst unser Projekt und prüfte mögliche Praktikumsaussichten: Wir wollten es natürlich bestmöglich «verkaufen». Schlussendlich stiessen wir bis in die «National Finals» im Richmond Hotel in Genf vor und konnten bereits diverse Kontakte im Unternehmen knüpfen.
 
3: Wenn du zurückdenkst, bevor du bei L’Oréal gearbeitet hast: Haben sich deine Erwartungen in retrospektive erfüllt?
 
Ja, das haben sie: Die Unternehmenskultur ist sehr dynamisch und offen – da macht das Arbeiten einfach Spaß! Ich bin als Praktikant ein relevanter Bestandteil meiner Abteilung und durfte ab dem ersten Tag Verantwortung übernehmen. Zudem ist das Praktikum sehr gut betreut und die Sozialleistungen sind super: Ich habe beispielsweise ein Abonnement für den öffentlichen Nahverkehr in Genf und bekomme einen finanziellen Zuschuss zum Mittagessen.
 
4: Wie selbständig kannst du als Praktikant arbeiten? Hast du Projekte, bei denen du die Verantwortung trägst? Wie wichtig ist die Unterstützung, die du von deinen Managern bekommst?
 
Grundsätzlich habe ich viele Freiheiten. Gewisse Bereiche unterstehen in letzter Instanz mir und dafür trage ich die Verantwortung, normalerweise gemeinsam mit meiner Managerin. Ich kann jederzeit Unterstützung einfordern und erhalte sie auch. Somit kann ich insgesamt sehr selbständig arbeiten und habe auch eigene Projekte. Dabei schaue ich, dass ich in der Regel einmal in der Woche eine Zwischenbesprechung mit meiner Managerin habe, um Feedback zu erhalten. Das funktioniert sehr gut.
 
5: Kannst du uns den Zusammenhalt unter den Praktikanten bei L’Oréal beschreiben? Welche Aktivitäten absolviert ihr? Hast du bereits starke Beziehungen aufgebaut? Kannst du ein Beispiel geben?
 
Der Zusammenhalt unter den Praktikanten ist sehr stark. Zu Beginn des Praktikums durchlaufen alle einen gemeinsamen Infotag. Während der gesamten Praktikumszeit findet jeweils am Mittwochmittag der «Praktikanten Lunch» statt, wo wir uns immer wieder alle treffen. Oftmals essen wir auch sonst zusammen und tauschen uns aus. Während der Arbeit habe ich insbesondere Kontakt zu den  Praktikanten derselben Division, zu den anderen jeweils in den Pausen. In meiner Division (Consumer Products Division) sind wir neun Praktikanten, insgesamt sind es momentan zwischen 20 und 30.
Darüber hinaus sehen wir uns auch in der Freizeit. Ungefähr alle zwei Wochen unternehmen wir etwas zusammen. Mit zwei Praktikanten besuche ich einem wöchentlichen Salsa-Kurs ausserhalb des Unternehmens und mit einem Praktikantenkollegen war ich im Wallis wandern.